Notrufnummern

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Wissen Sie eigentlich, seit wann und warum es die Notrufnummern 110/112 gibt?

 

3. Mai 1969

Auf dem Heimweg vom Schwimmbad wird ein kleiner Junge mit Namen Björn Steiger von einem Auto erfasst. Passanten alarmieren sofort nach dem Unglück Polizei und Rotes Kreuz. Trotzdem dauert es fast eine Stunde, bis der Krankenwagen eintrifft. Björn stirbt nicht an seinen Verletzungen, er stirbt am Schock. Die Eltern des Jungen (Ute und Siegfried Steiger) beschließen, gegen diesen verheerenden Zustand vorzugehen. Eine Woche nach dem tragischen Unfall sagt die damalige Frau des Bundespräsidenten - Hilde Heinemann - ihre Unterstützung zu, ein Versprechen, dass sie bis zu ihrem Tode gehalten hat. Die Eltern gründen am 7. 7. 1969 die Björn-Steiger-Stiftung. Ziel: Den Aufbau der Notfallhilfe in Deutschland anzuregen und diese Aufgabe dann den zuständigen Organisationen und Behörden zu überlassen.

20. September 1973
Im Frühjahr 1973 führt die Stiftung die Notrufnummer 110/112 in allen Ortsnetzen der Deutschen Bundespost im damaligen Regierungsbezirk Nordwürttemberg ein. Als die bundesweite Einführung scheitert, verklagt die Stiftung am 27. Juli 1973 das Land Baden-Württemberg und die Bundesrepublik Deutschland vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart auf Einführung der Notrufnummer. Die Klage wird am 3. September 1973 erwartungsgemäß abgelehnt, führt aber zu einer breiten Unterstützung durch die Öffentlichkeit. Am 20. September 1973 wird die Einführung des Notrufs dann auf der Sitzung der Ministerpräsidenten mit dem Bundeskanzler beschlossen. Seit dieser Zeit gibt es die bundesweit einheitlichen Notrufnummer 110 und 112.

 

Wer mehr über die Entstehung der Notrufnummern erfahren möchte, wird auf der Internetseite der Björn Steiger Stiftung fündig.

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